Ring Triologie - Theater an der Wien Saison 2017/2018 © beyond/ Emmanuel Polanco/ colagene.com

Veranstaltung abgelaufen

Hagen

Musik aus Richard Wagners Das Rheingold & Götterdämmerung

Info

Musikalische Leitung: Constantin Trinks
Regie: Tatjana Gürbaca
Bühne: Henrik Ahr
Kostüme: Barbara Drosihn
Licht: Stefan Bolliger
Dramaturgie: Bettina Auer

Hagen: Samuel Youn
Siegfried: Daniel Brenna
Brünnhilde: Ingela Brimberg
Wotan: Aris Argiris
Alberich: Martin Winkler
Mime: Marcel Beekman
Loge: Michael J. Scott
Gutrune: Liene Kincˇa
Gunther: Karoly Szemeredy
Woglinde: Mirella Hagen
Wellgunde: Raehann Bryce-Davis
Flosshilde: Ann-Beth Solvang

Arnold Schoenberg Chor (Ltg. Erwin Ortner)
ORF Radio-Symphonieorchester Wien

Am Anfang steht ein Mord. Hagen, der Halbbruder der Gibichungen und Chefstratege an deren Hof am Rhein, tötet Siegfried hinterrücks, während Brünnhilde zuschaut. – Wie hat es dazu kommen können? Hagen erinnert sich, wie sein Vater Alberich ihn nächtens heimgesucht und ihm den Auftrag eingelüstert hat, Siegfried zu ermorden und den Ring, also die Weltherrschaft, für seinen Vater zurückzugewinnen. Eine düstere, traumatische Szene, in der Alberich offen bekennt, dass er seinen Sohn nur aus dem einzigen Grund gezeugt und „zu zähem Hass erzogen“ hat, um ihn für seine eigene Rache zu instrumentalisieren. Hagen, der Freudlose, taucht noch tiefer in seine Erinnerung und somit in den Urschlamm der Geschichte des Rings ein: Alberich raubte, endgültig auf die Liebe verzichtend, das Rheingold, damit er daraus den Ring schmieden konnte. Im Kampf um die absolute Macht versklavte Alberich die Nibelungen und missbrauchte seinen Bruder Mime, bis er eines Tages von seinem Konkurrenten Wotan samt dessen windigem Berater Loge überlistet wurde. Diese nahmen ihm alles, Macht, Würde und Vermögen. Gedemütigt konterte Alberich mit einem fürchterlichen Fluch: Alle sollten nach dem Ring gieren, doch jedem, der ihn besäße, würde er den Tod bringen. Die Blutspur des Ringes wird lang werden. Für diese Enteignung seines Vaters soll nun der Sohn Hagen Rache nehmen an Wotans Nachkommen Siegfried. Hagen zettelt unter dem Vorwand, seinen unverheirateten Halbgeschwistern Gunther und Gutrune zu den besten Ehegatten zu verhelfen, eine schreckliche Intrige an, um Siegfried schließlich den Ring entreißen zu können. Gutrune soll den „stärksten Helden Siegfried“ heiraten und Gunther „das herrlichste Weib der Welt“, Brünnhilde. Dafür zieht Hagen alle Register, er lügt, betrügt und manipuliert sämtliche Beteiligten. Als Brünnhilde und Gunther begreifen, dass sie alles, sogar ihre Selbstachtung, verloren haben, schwören sie Rache und Siegfrieds Tod.
Die Geschichte des ewigen Kampfes um die Macht aus der Verliererperspektive verbindet Szenen aus Wagners Rheingold und Götterdämmerung, also von Anfang und Ende seines Bühnenfestspiels Der Ring des Nibelungen.

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Veranstalter: Vereinigte Bühnen Wien

Infos zum Veranstaltungsort

Theater an der Wien

Linke Wienzeile 6
1060 Wien

Tickethotline: +43 1 58885

Theater an der Wien, Linke Wienzeile 6, 1060 Wien

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