Marie Antoinette_Szenenbild

28.11.2026 - 11.04.2027

Marie Antoinette - Volksoper Wien - 2026

Volksoper Wien, Wien

Ballett von Thierry Malandain
 

Termine

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Mittwoch, 02.12.2026, 19:00 Uhr
MARIE ANTOINETTE

Volksoper Wien, Wien
Volksoper Wien GmbH

Sonntag, 06.12.2026, 17:00 Uhr
MARIE ANTOINETTE

Volksoper Wien, Wien
Volksoper Wien GmbH

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Info

Das abendfüllende Werk „Marie Antoinette“ erzählt die Geschichte der schillernden und tragischen Heldin, eine Tochter Kaiserin Maria Theresias, die als Ehefrau von Ludwig XVI auch französische Geschichte schrieb. Malandains Version dieses bewegten Lebens zwischen Prunk und Dekadenz auf der einen Seite, Einsamkeit und Melancholie auf der anderen, wurde 2019 in Versailles uraufgeführt, und Maria Antoinettes Leben in Versailles steht denn auch im Mittelpunkt des Balletts, für das Malandain Musik zweier Zeitgenossen seiner Titelfigur wählte: Joseph Haydn und Christoph Willibald Gluck. Ein bildgewaltiges Ballett in farbenprächtiger Ausstattung.

„Wenn sie sich aufrecht hält, ist sie die Statue der Schönheit, wenn sie sich bewegt, die Grazie in Person“, schrieb der englische Schriftsteller und Künstler Horace Walpole im 18. Jahrhundert über jene Königin Frankreichs, um die sich Legenden ranken: Marie Antoinette. Für den französischen Choreografen Thierry Malandain war die schillernde Figur der französischen Geschichte Inspiration für ein Ballett, das 2019 mit seinem Ensemble, dem Malandain Ballet Biarritz, an jenem Ort uraufgeführt wurde, den Marie Antoinette am 16. Mai 1770 anlässlich ihrer Hochzeit mit Ludwig XVI. einweihte: die Opéra Royal Château de Versailles.

Marie Antoinettes Leben in Versailles steht auch im Mittelpunkt von Malandains Ballett, welches der Choreograf zur Musik zweier Zeitgenossen Antoinettes – Joseph Haydn und Christoph Willibald Gluck – kreiert hat. So zeichnet das Stück ihre Ankunft am Hof, den Tag ihrer Hochzeit, die Einweihung der Oper mit Jean-Baptiste Lullys Persée – als Ballett im Ballett –, ihre Mutterschaft und letzten Stunden sowie jene berühmt-berüchtigten Feste und Bälle, mit der man die Königin in Verbindung bringt, nach.

In seiner Bewegungssprache trifft Malandains individuelle Neoklassik auch auf Tanzelemente einer anderen Zeit. Er entfaltet barocke Gesten, aber bleibt dabei einem kraftvollen und modernen Stil treu. In seiner Choreografie porträtiert Malandain eine Königin, die nicht nur in Prunk, Überfluss und Eitelkeit schwelgte, sondern die Zeit ihres Lebens auch stets zum Spielball anderer wurde – der Mutter, ihrer Hofgesellschaft, der französischen Öffentlichkeit – und die in Einsamkeit und Melancholie versank.

Ihre Suche nach Zerstreuung und ihr Hang zum Entertainment werden zum Ausdrucksmittel des Balletts, das Marie Antoinette in ihrer größten Rolle, die der Königin Frankreichs, zeigt: „… aber der Stern des Unheils stand ihr auf die Stirn geschrieben. Denn für sie, die das Theater liebte, fiel der Vorhang für die vergnügliche Komödie mit dem Klang einer Stahlschneide“, so Malandain.

Video

© Volksoper Wien

Infos zum Veranstaltungsort

Volksoper Wien

Währinger Straße 78
1090 Wien

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