Margaret Cho © Agentur Hoanzl GmbH

Margaret Cho

FRESH OFF THE BLOAT

Vorstellung in englischer Sprache

Veranstaltung abgelaufen

Margaret Cho

FRESH OFF THE BLOAT

Vorstellung in englischer Sprache

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„You didn’t think I was gonna let Trump have all the fun to himself, now did you?“

Margaret Cho ist zurück - mit ihrem bisher krankesten Bühnenprogramm. Harte Zeiten und Exzesse liegen hinter der Pionierin unter den weiblichen Comedians, selbst ihre Großmutter meinte: "You look like bloated [aufgebläht] as if you've been found dead in a lake after several days of searching". Koreaner sind nicht gerade zimperlich!

Doch Drogen, Alkohol und Selbstmordversuche sind Geschichte – Margaret ist dem Fluss Styx mit allen Wassern gewaschen entstiegen. Messerscharf und gewohnt explizit thematisiert die US-Komikerin ihr Suchtverhalten ebenso wie die Herausforderungen ihres Lebens als Feministin und LGBT-Aktivistin. Ebenso schonungslos prangert sie die Vertreter der so weit verbreiteten Politik des Ekels an. Margaret Cho, persönlich wie nie zuvor.

“It's meta. It's magical. It's me.”

Five time Grammy & Emmy nominated comedian Margaret Cho has much to celebrate as she was recently named one of Rolling Stone magazine’s 50 Best Stand-Up Comics of All Time and is set to launch what is sure to be her sickest stand-up comedy show to date this fall. A pioneer amongst women in comedy, Margaret doesn’t take anything for granted as she continues to tackle difficult subjects with sensitivity and her razor sharp insight with her takes on addiction, abuse, activism and Asianness. It's all about the politics of disgust and what is disgusting about politics. Aptly titled, “Fresh Off  The Bloat,” Margaret says, ““Fresh Off The Bloat” is my sickest show to date.  My grandmother said "You look like bloated as if you've been found dead in a lake after several days of searching." Koreans are the most savage of all the Asians. My new show is all about being fresh off drugs and drinking and suicide and coming back to life - finally fished out of the river Styx. It's meta. It's magical. It's me.”

ÜBER MARGARET CHO

Schonungslosigkeit mit Haltung - das ist Margaret Cho. Die Vorreiterin der alternative comedy kennt weder persönliche noch politische Tabus. Ohne sie gäbe es keine Amy Schumer und keinen Louis CK, und definitiv weniger asiatische Gesichter im TV. Die Komikerin und Schauspielerin aus San Francisco gehörte schon vor 25 Jahren zu jenen Künstlerinnen, die sich sowohl als Aktivistin als auch Comedian verstehen. Margaret Cho wuchs auf der Polk Street in San Francisco auf, dem damaligen Schwulenzentrum der Stadt in den 1970er Jahren, auf der ihre Eltern, welche aus Korea stammten, einen Bücherladen hatten.

Obszönitäten waren immer ihr Lieblingsthema, lange bevor Vulgarität generell zum Gütesiegel erfolgreicher weiblicher Comedy – wie aktuell etwa der von Amy Schumer – avanciert ist. Ein Großteil ihrer Comedy hat sexuell expliziten Inhalt. Zu ihren Lieblingsthemen gehören ihre Vorliebe für Schwule und ihre stolze Identität als „Fag Hag“ (Slang-Ausdruck für die beste Freundin eines Schwulen), scharfe politische Kommentare, Ausführungen zu ihren Problemen mit Vorurteilen (insbesondere bzgl. ihres asiatischen Hintergrundes), Drogenerfahrungen, Essstörungen und ihr Verhältnis zu ihrer Mutter, das sie liebend gern satirisch überspitzt darstellt.

Auch Feminismus ist für Cho „ein täglicher Kampf “, der sich für sie noch immer vor allem um Körperpolitik dreht, um „Sexpositivity“ wie um „Bodypositivity“. Für ihre Rolle in der Serie „All-American Girl“, eine Sitcom über eine amerikanisch-koreanische Familie mit Margaret Cho in der Hauptrolle, hatte man ihr bereits 1994 nahegelegt, abzunehmen: „Ich verstand es einfach nicht. Ich war zu fett, um mich selbst zu spielen?“

Dennoch, Cho hungerte, bis ihre Nieren versagten. Der Sender ABC nahm der Serie zudem jede Schärfe und bestand auf stereotype Gags. Die asiatische Community machte Cho Vorwürfe, die Show wurde ein Flop und nach einer Staffel abgesetzt. Nach der Essstörung fiel Cho in eine Depression, die sie mit Drogen und Alkohol zu therapieren versuchte.

Das sind alles keine Geheimnisse, sondern Kern ihrer Bühnenfigur. Sie redet über ihre Probleme genauso wie über ihre sexuellen Vorlieben - "ich will eine Frau, die aussieht wie John Goodman". Ihr Blick geht aber weiter, auf die Probleme in der Welt und ihre politischen Profiteure.

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Veranstalter: Hoanzl GmbH

Infos zum Veranstaltungsort

Wiener Konzerthaus - Berio Saal

Lothringerstrasse 20
1030 Wien

Tickethotline: +43 1 58885

Wiener Konzerthaus - Berio Saal, Lothringerstrasse 20, 1030 Wien

» Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln