Leopold Museum

Leopold Museum, Wien

WOW! THE HEIDI HORTEN COLLECTION - Sonderausstellung bis 29.07.2018
ZORAN MUSIC - Posie der Stille bis 06.08.2018
EGON SCHIELE  - Die Jubiläumsschau bis 04.11.2018
GUSTAV KLIMT - Jahrhundertkünstler bis 04.11.2018

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Termine

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WOW! The Heidi Horten Collection (bis 29.07.2018)

Mit der Ausstellung „WOW! The Heidi Horten Collection“ wird eine der beeindruckendsten europäischen Privatsammlungen erstmals öffentlich gezeigt. Die Präsentation im Leopold Museum folgt dem lang gehegten Wunsch der Sammlerin, die seit den 1990er-Jahren sorgfältig zusammengetragenen Meisterwerke von Gustav Klimt über Andy Warhol bis Damien Hirst einem breiten Publikum zugänglich zu machen. So zeigt die Ausstellung über 150 Werke aus 100 Jahren Kunstgeschichte und bietet zugleich einen individuellen Blick auf das Spektrum an Kunst und KünstlerInnen, das Heidi Goëss-Horten unter einem Dach vereinen konnte. Der deutsche Expressionismus sowie die amerikanische Pop-Art bilden dabei die größten Werkgruppen. Mit Exponaten von MarcChagall, Ernst Ludwig Kirchner, Paul Klee, Gustav Klimt, August Macke, Franz Marc, Henri Matisse, Joan Miró, Edvard Munch, Pablo Picasso, Egon Schiele, Francis Bacon, Georg Baselitz, Jean-Michel Basquiat, Jean Dubuffet, Lucio Fontana, Lucian Freud, Damien Hirst, Alex Katz, Yves Klein, Roy Lichtenstein, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Mark Rothko, Andy Warhol u.a.m.

ZORAN MUSIC - Posie der Stille (bis 06.08.2018)

Zoran Music (1909–2005) zählte bereits zu den arrivierten slowenischen Malern, als er Ende 1944 für mehrere Monate ins Konzentrationslager Dachau verschleppt wurde. Zeichnungen, die dort entstanden, wurden zu erschütternden Zeitdokumenten. In der Nachkriegszeit ließ sich der Maler in Venedig nieder, wo er ikonenhafte Porträts seiner Frau Ida Barbarigo sowie die ersten unverkennbaren Cavallini aus Dalmatien malte. Der launischen Handschrift des Erdreliefs spürte Music unterdessen in den Hügelwelten Umbriens und der Toskana nach. Als ihn 1952 die Galerie de France unter Vertrag nahm, übersiedelte er nach Paris, wo er fortan über längere Perioden hinweg lebte. Seit 1948 nahm er mehrmals an der Biennale in Venedig teil, war bereits 1955 mit seinen Arbeiten an der documenta I in Kassel vertreten und wurde zahlreiche Male international ausgestellt und ausgezeichnet. Mitte der 1950er-Jahre definierte Music in seinen farbintensiven Arbeiten die Landschaft einschließlich der Bildprotagonisten gleichsam als ornamentales Gewebe, um bald einen Schritt in die Abstraktion zu wagen. Diese bis 1963 währende Phase wurde von einem Werkkreis abgelöst, in welchem Mušič zunehmend zu einer anthropomorphen Auffassung der Landschaft fand. Das unauslöschliche Trauma der KZ-Erfahrung verarbeitete der Maler abermals ab 1970 im Bilderzyklus Wir sind nicht die Letzten. Diesen schonungslosen Visionen des Schreckens folgten Stimmungsbilder aus Musics venezianischer Wahlheimat sowie zahlreiche in gedämpften Tönen gemalte Selbstbildnisse. Diese sind Zeugnisse einer unermüdlichen Suche nach den Antworten auf die Grundfragen der menschlichen Existenz. Anhand von über 160 Leihgaben aus mehreren internationalen Sammlungen werden alle Schaffensphasen des stillen Einzelgängers präsentiert.

Egon Schiele - Die Jubiläumsschau (bis 04.11.2018)

Im Jahr 2018, 100 Jahre nach seinem Tod, ist dem zentralen Künstler aus der Sammlung des Leopold Museum, Egon Schiele (1890–1918), eine besondere Ausstellung gewidmet: einzigartig durch die Kombination von Gemälden, Papierarbeiten und zahlreichen Archivalien präsentiert die Ausstellung die wichtigsten Themen im Schaffen des Künstlers: zunächst sein selbstbewusstes Heraustreten aus der Tradition und seine Findung als Ausdruckskünstler, in der Folge Motivgruppen wie die ambivalente Figur der Mutter oder die Tabubrüche in Form der Darstellung junger Mädchen und Buben, des weiteren Themen wie Spiritualität und Verwandlung, seine enigmatischen Häuser und Landschaften oder etwa seine spannungsvoll komplexe Analyse in seinen Porträtdarstellungen. Die Gewichtung der Ausstellung ergibt sich aus jener der Sammlungen Leopold, die Kunstgeschichte schrieben: bei den Ölbildern wie den Papierarbeiten liegt der Schwerpunkt auf den expressionistischen Jahren 1910–1914, wobei die Blätter zu je einem Drittel den Selbstdarstellungen, den Porträts und Akten der Mädchen und schließlich jenen erwachsener Frauen gewidmet sind. Demgegenüber umfassen die Gemälde alle oben genannten Themen. Neben dem umfassenden Sammlungsbestand, deren Papierarbeiten aus restauratorischen Gründen in drei Durchläufen gezeigt werden, sind einzelne herausragende Schiele-Werke von internationalen Sammlungen als „noble Gäste“ in die Jubiläumsausstellung integriert.

GUSTAV KLIMT - Jahrhundertkünstler (bis 04.11.2018)

Das Leopold Museum widmet dem „Jahrhundertkünstler“ Gustav Klimt (1862-1918), im Rahmen des Wiener Moderne-Themenjahres 2018, eine umfassende Ausstellung. Die Schau macht, anlässlich des 100. Todestages Klimts, dessen künstlerische Wandlung vom späten Historismus hin zum bedeutendsten Vertreter der Wiener Secession, eindrucksvoll nachvollziehbar.

Zwei Jahrzehnte bevor Gustav Klimt als streitbarer Kämpfer gegen die Kunst der Gründerzeit und des Historismus im Zuge der Gründung der Secession 1897 auftrat, war er selbst Teil dieser sich auf akademische Traditionen berufenden Kulturepoche. Ein künstlerischer Paradigmenwechsel und die Ausbildung eines individuellen Stils setzten bei Klimt Mitte der 1890er-Jahre ein, als er erste Entwürfe zu den skandalträchtigen Fakultätsbildern für den Festsaal im Wiener Universitätsgebäude anfertigte. Die Künstler der Secession, die einen Bruch von konservativen Tendenzen vollzogen und den Weg für den Jugendstil ebneten, machten Klimt zu ihrem ersten Präsidenten. Mit seinem ornamental-dekorativen Stil wurde Klimt zu ihrem bedeutendsten Vertreter und einem begehrten Porträtisten der Frauen des Wiener Großbürgertums. Gleichwohl schuf er hocherotische, der Ekstase und Sinnlichkeit geschuldete, symbolistisch aufgeladene Frauendarstellungen.

Die von Hans-Peter Wipplinger in Zusammenarbeit mit Sandra Tretter kuratierte Präsentation zeigt neben den Beständen des Leopold Museum und der Privatsammlung Leopold, Sammlungsexponate der Klimt-Foundation, Werke einer neuen, dem Museum überantworteten Dauerleihgabe eines Klimt-Nachfahren sowie ausgewählte nationale und internationale Leihgaben.

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Veranstalter: Leopold Museum - Privatstiftung

Infos zum Veranstaltungsort

Leopold Museum

Museumsplatz 1
1070 Wien

Tickethotline: +43 1 58885

Leopold Museum, Museumsplatz 1, 1070 Wien

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WOW! The Heidi Horten Collection